Frohen Mutes gehe ich an das Werk.
Heute soll er nun endlich laufen mei kleiner Töff Töff, also nehme ich meine Liste der Dinge die noch zu tun sind um zu zünden zu dürfen.
Gut, also die Batterie an das Ladegerät anschließen.
Nix passiert! Nochmal Scheiße!
Also wieder Fehlersuche!
Such, such!
Fehlerursache: Ladegerät kaputt..........!
Vorgestern ging das Scheißteil noch!!!
Daher ist dann wohl auch die Batterie leer.
Der letzte Ladegang war da wohl Wort wörtlich der letzte Gang!
Jetzt ist alles scheißegal! Ab mit dem Kopf durch die Wand!
Anderes Auto rein und überbrücken!
Das bringt wenigstens etwas Leben in den Anlasser, aber so richtig drehen tut der auch nicht.
Es kommt einfach zu wenig Leistung rüber!
Die Überbrückungskabel qualmen und schmoren!
Egal! Weiter machen!
Nach ein paar weiteren Versuchen kann ich die quasi in Marmeladegläser abfüllen.
So gebe ich mich geschlagen und verschiebe dei Aktion auf morgen.
Langsam steigen die Nebel über Darkmoore Garage und die Sicht wird klarer auf ein Kabelknäul, in dem sich ein armer Irrer verfangen hat.
Wie oft hat unser mutiger Held sich selbst verflucht, das er die Herausforderung angenommen hat den Charger zu bezwingen.
Wild fluchend und gestikulierend kämpft der arme verzweifelt Autoschrauber mit der Spinnennetz ähnlichen Motorverkabelung. Verzweifelung macht sich breit, aber mit letzter Kraft kann er sich aus den Klauen des fiesen Kabelbaummonster befreien.
Nun endlich hat er das Rätsel der Zündfolge gelöst und auch das Geheimnis der Transitorzündungverkabelung entschlüsselt.
Welch ein Jubel welch eine Freude.
Oder hat sich unser gut aussehender Schrauber zu früh gefreut?
Hat unser tapferer Recke wirklich alle Codes richtig geknackt oder wird der erste Versuch den Motor zu starten zu einem Fiasko?
Dieses und weiteres in der nächsten Folge von:
Also, das Anklemmen des Motors entpuppt sich schwieriger als erwartet.
Nach dem Studium diverser Schaltpläne weiß ich im moment nur noch, dass ich nicht in die Batterie reinbeißen darf.
Aber mit der Zeit kriege ich doch noch etwas raus, zum beispiel das ich den Vergaser falsch angeklemmt habe.
Das ist aber schnell umgefummlt und abgehakt.
Und als ich den Plan vom Steuergerät der Transistorzündung wieder gefunden habe, lichtet sich der Nebel meiner Unwissenheit.
Wenigstens zum Teil!
Und der Erfolg des Tages ist: Der Anlasser dreht wieder!
Und da ich beim suchen des Schaltplanes festgestellt habe , dass die Garage wieder wie Sau aussieht, räum ich erstmal auf.
So als meditative Entspannungsübungn nach den ganzen Schaltplänen.
Heute habe ich eigentlich keinen Bock, aber ich muß doch mal weiter kommen.
Also baue ich das Batteriefach ein und kürze die Schrauben der Abdeckplatten, wie geplant.
So jetzt will ich aber den Motor laufen hören. Was brauchen wir dafür?
Eigentlich nur Öl im Getriebe und Strom auf die Maschine.
Gesagt getan!
Zuerst einmal studiere ich den Elektroplan und die gute Nachricht ist: Ich glaub, ich verstehe ihn auch
Schnipp, schnapp schneide ich mir das erste Kabel passend und bumms, schon geht es nicht mehr weiter!!!
Mir fehlt meine Dose mit Kabelschuhen und Verbindern.
Macht nix, so habe ich wenigstens eine Ausrede um Feierabend zu machen.
Es tröpfelt alles so vor sich hin! Nachdem ich heute die Regenrinne repariert habe, die braune Tonne mit Laub gefüllt habe und Kaminholz geschleppt habe, bleibt noch ein kleines bißchen Zeit für den Charger. In der knappen Zeit schmiede ich einen neuen Halter für das Batteriefach. Der alte Halter war nicht der optische Bringer, also weg damit
Ach ja, der Keilriemen für die Servopumpe ist auch drin.
Das rechte Vorderrad stand nicht optimal gerade, das habe ich dann auch noch korrigiert. Jetzt kann man die Karre auch wieder besser durch die Gegend schieben.
Die Blechabdeckungen zwischen Motorraum und Radlauf habe ich auch reingeschraubt. Da werde ich nur noch die Schrauben ein wenig einkürzen müssen.
Das kann ich auch dann morgen erledigen und den frisch lackierten Batteriehalter wupp ich dann auch gleich mit rein.
Dies Wochenende war schon wieder so ausgebucht das ich kaum in der Garage war.
Ich durfte so tolle Sachen machen wie Dachrinnen reinigen und Martinszug und so ein Zeug.
Da war ich schon froh das ich die Vergaseraufstockung reingekriegt habe.
Das sieht schon geil aus oder?
Des weiteren habe ich die hintere Stoßstange provisorisch eingebaut um die richtige Höhe für den Auspuff zu haben.
Mit Kabelbindern hänge ich den Auspuff passend hin um Maß zu nehemen.
Jetzt kann ich erstma wieder los donnern um passende Halter zu organisieren.
Und immer noch suche ich Jemanden der mir einen günstigen Verchromer empfehlen kann.
Naja, schaun mer ma!
Kommt Zeit kommt Rat!
Im Moparshop habe ich dann jetzt erstmal Auspuffhalterungen und Endstücke bestellt und bei Mike und Franks hab ich noch nen passenden Keilriemen für die Servolenkung geholt. So kriege ich meine angefangenen Baustellen endlich einmal fertig.
Schön ist es wenn man an so einem besonderen Tag auch was schafft.
Zum einem ist die Lenkung fertig geworden und zum anderen ist die Bremse befüllt und wieder voll funktionstüchtig.
Als letztes fehlt nur noch das Fussfeststellpedal, das geht aber erst zum Sandstrahlen. Das spart eine Menge Arbeit und ist wesentlich sauberer.
Jetzt heißt es erstmal wieder Teile und sonstiges Zeug besorgen.
Zum Beispiel eine Aufstockung für den Vergaser , Muttern und den Keilriemen für die Servolenkung.
Naja, mal sehen wie lange das dauert bis alles wieder da ist.
Ich habe ja trotzdem noch genug zu tun.
Heute vor einem Jahr habe ich die ersten Teile vom Charger abgebaut. Kaum zu glauben, aber die Zeit ist ganz schön rumgegangen.
Eigentlich hätte ich gedacht das ich schon ein Stück weiter wäre. Dafür habe ich aber auch vieles mehr und besser gemacht wie geplant.
Man meint, glaub ich zumindestens, das man immer weiter sein müßte als man ist.
Aber das Wichtigste an der Sache ist, dass man zufrieden ist mit der Arbeit die hinter einem liegt.
Und wenn ich die Bilder von vorher, mit denen von jetzt vergleiche. Kann ich mit dem jetzigen Ergebnis sehr zufrieden sein.
So weit, so gut!
Also nächstes Jahr um diese Zeit möchte ich dann schon fertig sein!
Mal schauen ob ich diesen Termin halten kann.
Prosit neu Jahr, sach ich da mal und sach dann ma bis morgen.
Da will man, da macht macht man und tut man und schon läuft es anders als man denkt.
Schnell mal nur die Winterräder auf das Auto schmeißen und dann kannste schön am Charger schrauben.
Und zack, kommt der Teufel mit der Fliegenpatsche !
Zwei Gewinde in einer Radnarbe hin.
So da stehe ich nun mit meinem kurzen Röckchen, nix geht vor und nix zurück. Der Bus steht auf 3 Beinen unter dem Charger.
Das ganze lange Wochenende im .....!
Danach kommt es ganz dicke, die Nabe kostet schlappe 625 Euro.
Nee, nee nich mit dem Kommander!
Also suche ich mir einen Freiwillgen der mir die Gewinde nachschneidet. Viele gibst davon nicht, aber nach längerem suchen habe ich dann einen gefunden.
Bevor ich nix tue baue ich schon mal den Auspuff drunter.
Das ist zwar etwas umständlich da ich um mein gelagertes Kaminholz und dem Bus herum arbeiten muß.
Ist aber egal, ich will etwas vernünftiges tun und der Auspuff liegt mir schon lange im Keller im Weg rum.
Also drunter damit!!!
Die Auspuffhalterungen passen natürlich nicht ohne ensprechende Modifikationen. Wäre schon ein Wunder wenn ein auf das Fahrzeug abgestimmter Komplettsatz auch mal passen würde.
Aber mit zwei Flacheisen werd ich das schon hinbiegen!
Das kommt aber morgen!
Dann kann ich den Bus fertigmachen und den Auspuff auch.
Bevor ich das vergesse, der Kühler ist fertig lackiert und wieder eingebaut.
Zu allem Überfluss ist meine Kamera auch im Eimer und ich kann nur mit Handybildern dienen.
Ich gebe den Wagen so schnell keinem mehr raus!
Nachdem ich die Karre vom Lacker abgehohlt habe, war das Ding sowas von dreckig. Das eine halbe Ewigkeit dafür drauf geht um den ganzen Staub und Dreck wieder abzukriegen und immer wieder tauchen Stellen die noch wieder geputzt werden müssen.
Ärgerlicher sind die Teile die man ausbauen muß und neu lackieren.
Das nächste Mal bleib ich grundsätzlich daneben stehen und kontrolliere alles was gemacht wird.
So putze ich erstmal Stunde um Stunde jede kleine Ecke, damit das Auto wieder so aussieht wie vorher.
Der Kühler muß auch ausgebaut, überarbeitet und lackiert werden.
Während der Kühler trocknet baue ich mir ein Spezialwerkzeug um die letzte Zündkerze festzuschrauben.
Und bingo, es paßt!
Damit kann ich das von der Liste, mit den Dingen die ich schon lange tun wollte, streichen.
Als nächstes stürze ich mich auf die Bremsleitungen damit die auch mal fertig wird.
Es ist nicht ganz einfach den Verteiler auf der Hinterachse auszutauschen und nimmt meht Zeit in anspruch wie gedacht habe.
Aber das macht ja nix, ich koste ja auch nix!
Nachdem ich das geschafft habe,kontrolliere ich am ganzen Wagen nochmal alle Leitungsverbindungen und Anschlüsse.
Sicher ist sicher!
Jetzt fehlt nur noch der Hauptbremszylinder und die Verbindung zu Hauptleitung.
Das schaffe ich heute leider nicht mehr ganz, wenigstens ist der Hauptbremszylinder wieder drin.