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Dienstag, 24. November 2009
Gott sei Dank endlich ist Montag!
Das schöne am Montag ist, das man wieder Krach machen und ich auch schon um 16:00 Uhr zuhause bin.
Als erstes mache ich mich daran die Kotflügel abzubauen, was nicht ganz so lustig ist.
Von unten ist der Kotflügel mit Blechen und Gummimatten gegen Spritzwasser gesichert.
Bis ich die raus habe, habe ich halb Arizona in den Haaren und Wyoming in den Augen. Super!?!







Ich bin mal wieder erstaunt in welch einem unbeschreiblich geilen Zustand das Blech ist.
Ich muß es mal sagen: Dat iss ne Traum!
Wenn die Beulen mal gezogen sind, brauch ich kaum Spachtel um die Bürste hinzukriegen.
Nachdem ich am ersten Kotflügel ziemlich lange alle Schrauben gesucht habe um ihn abzubekommen, fällt der Zweite nur in wenigen Minuten.

Und zur Abwechslung wird jetzt wieder was?
Natürlich, geschliffen, geschliffen und geschliffen!







Das war mal wieder ein erfolgreicher Tag.


Geschliffene Träume wünscht euch,

Achim




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Sonntag, 22. November 2009
Schon wieder Sonntag!
Das ist schon eine komische Sache mit dem Sonntag.
Sonst immer hey geil Sonntag, erstmal gar nix machen und davon ganz viel.
Im Moment ist es so: Scheiße Sonntag, ich darf keinen Krach machen!
Naja dann hat man aber ein bißchen Zeit für die Familie.
Aber schon beim Frühstück hält der liebe Gott schützend seine Hand über mich.
Die Kinder wollen auf einmal in der Garage spielen, Wunder oh Wunder.

So schnell wie ein Kanninchen im Loch verschwindet, war ich mit den Kindern in der Garage abgetaucht.

Was jetzt tun?

Hmmmmmmmmmmm?

Ach was solls, ich versuche ich es mit schleifen, trotz aller versuche es möglichst leise zu machen, ist es eindeutig zu laut.
Also Abruch!







Unerwartet steht mein Bruder samt Kindern vor der Garage, da kann man dann ja mal nen bißchen schnacken.
Er bringt mich dann ziemlich schnell auf das Thema, Garage aufräumen, was mir gar nicht paßt. Obwohl es sich aufdrängt.
Recht hat er ja, aber wer will sein Spielzimmer schon freiwillig aufräumen.





Da aber alles Andere zu laut ist, bringe ich mal wieder Ordnung in den Saftladen, wenn auch widerwillig.


Nachdem Aufräumen habe ich auch endliche Zeit noch mal ein paar Fotos zu schießen.
Jetzt lohnt es sich ja wieder, vorher hat man ja vor lauter Staub, Dreck und Müll den Wagen gar nicht mehr gesehen.


Gott sei dank morgen ist wieder Montag!
(Irgendwie ist dieser Satz ein bißchen absurd!)

Saubere Träume wünscht euch,

Achim



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Samstag, 21. November 2009
Schrubb, Schrubb, Hurra!
Der Tag heute wird nicht einfach, stupide Schleiferei.
Schleifen, schleifen, schleifen und schleifen.
Der ganze Lack muß runter, ob ich will oder nicht.
Ich schätze das geht noch die ganze Woche so!
Jetzt ist Schluß mit der schönen Demontagearbeit wo man sich umdreht und man sieht was.
Jetzt schleift man und schleift man und so richtig Spaß macht das nicht.









Aber geil sieht die Karre schon aus, so schön blank poliert!

Nur der Rest sieht jetzt etwas staubig aus!





Schlaft schön,

Achim



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Freitag, 20. November 2009
Freaky Friday!
Los gehts, viel Zeit also noch mehr schaffen!
Heute abend muss die Schleuder leer sein und das sollte locker zu schaffen sein.
Kaum habe ich angefangen zu arbeiten, klopft es schon an das Garagentor, dadaaaaaa die erste hilfsbereite Arbeitskraft steht da. So kann das weiter gehen!
Ratzfatz ist der Charger komplett leer.
Einzig eine hintere Heckscheibe macht größere Probleme, die aber nach ein bißchen Fummelei auch heil geborgen werden kann.





Das ist doch mal ein Anblick, nach soviel Arbeit die große weite blecherne Ebene des Innenraumes zu sehen.

Schluß jetzt mit den romatischen Sentimentalitäten.
Negerküsse in Winkelschleifer und Bohrmaschine eingespannt und runter mit dem billigen Amilack.
Das ist eine wahre Freude wie die Teile den Lack runterfräsen.
Herrlich wie das staubt und langsam das glänzende Blech zum vorschein kommt.







Die Sache mit dem kostenlosen Transport der Windschutzscheibe scheint auch zu klappen und das Arbeitsmaterial ist auch endlich da.
Ein wunderbarer Tag für Schrauber!
Aber sagt mal, habe ich nicht gestern aufgräumt?



Schraubt schön und bis morgen,

Achim



Ruhetag!
Heute passiert erstmal nix und davon ganz viel!
Ich lagere nur ein paar Teile ein und räume das Werkzeug auf.
Damit Leute nicht meinen, bei mir wäre die gesamt Rote Armee plündernt durch die Garage gezogen.

Mit einem sogenannten "Negerkuss" versuche ich mal den Lack abzuschleifen, so rein interessen halber, damit ich weiß was da auf mich zukommt, wenn die ganze Karre blank muß.

Habe gerade eine E-Mail aus den Staaten von meinem Glass-Dealer bekommen.
Haltet euch fest die Scheibe kostet 100 US-Dollar, super ne?
Jetzt kommt es aber, der Versand kostet 475 US-Dollar.
GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!!!

Also alternativen ausdenken! Denk,Denk, Denk!
Ha, der Greg von Speedkills ist gerade in den Staaten, der holt Autos rüber, vielleicht hat der noch etwas Platz für mich im Container.

Ich muß mal weg, telefonieren!



Peace Brüder und Schwestern,

Achim



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Donnerstag, 19. November 2009
Ach neee, ne!
Die spinnen die Amis!

Um mal etwas Entspannteres zu machen, wird das Armaturenbrett ausgebaut.
Die Entspannung lässt aber schnell nach.
Circa 28 gefühlte Schrauben später, die auch noch mit hinterlistigen Gedanken von Dodge an den am schlechtesten erreichbaren Stellen platziert worden sind, offenbahrt sich die volle Kunst der Amerikaner, Kabel zu verlegen.
Hinzu kommen 40 Jahre Laienreparaturarbeit, die aus dem Kabelsalat ein elektrisches Stalingrad gemacht haben.





Viele Kabel sind nicht richtig isoliert, geschweige denn sach- und fachgerecht angeschlossen.
Besser sind nur noch die Kabel, die um das Scheibenwischergestänge gewickelt sind.
Der Stecker für den Lichtschalter wurde notdürftig mit einem Kabelbinder zusammengehalten und befestigt.





Bei der Verkabelung frage ich mich nun nicht mehr, warum die Batterie alle drei Tage leer ist. Ich frage mich nur noch, warum die Karre nicht schon lange abgebrannt ist.



So unschuldig liegt das Armaturenbrett auf dem Boden der

Tatsachen, aber der Einbau und die neue Verdrahtung wird bestimmt Mensch und Material alles abverlangen.

Der Spruch des Tages ist in vielen Bereichen des Lebens anwendbar.
"Souveränes Auftreten, bei totaler Ahnungslosigkeit"

Mit elektrischen Grüßen,

Achim



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Mittwoch, 18. November 2009
Volle Kanne Action!
Völlig übermotiviert gehts heute ans Werk!



Wir wühlen uns quasi in die Arbeit rein, wäre doch gelacht wenn wir die Karre nicht klein kriegen.
Erst mal wie geplant die restlichen Scheiben ausbauen. Mit dem Scheibendraht die Windschutzscheibe rausgetrennt.
Und knacks ist sie auch gleich kaputt. Mist!



Ab jetzt regiert der Wahnsinn.



Jetzt kann man mal seinen Frust an der Scheibe auslassen!
So, die Heckscheibe muss jetzt aber in einem Stück raus, sonst ist die Kasse schneller leer, wie gedacht.
Diesmal nehmen wir die gute alte Methode, die Scheibe sorgfältig mit einem Teppichmesser heraus schnitzen.
Und, ei der dautz, es klappt, die Scheibe ist raus und heile!





Gut, dass wir die Innenverkleidungen im Zuge der Demontage
schon raus haben. Jetzt können wir die letzten Ausenanbauteile entfernen, sowie die hintere Stoßstange, Rückleuchten, Zierleisten, Kotflügel etc.



So langsam wird aus dem Auto nach und nach, ein in kleine Schrotthäufchen aufgeteilter Schweinestall,

den ich wohl morgen erstmal aufräumen muss.



Ein fröhliches Oink Oink aus dem Schweinestall wünscht euch,

Achim



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Dienstag, 17. November 2009
UUUaaaaaaahhhhhh!
Heute muß mal was passieren, wenn ich nachher Feierabend mache, muss man am Auto was sehen oder ich werde wahnsinnig.
Wie ihr gerade merkt, bin ich wohl nicht der geduldigste Mensch.
Mit tatkräftiger Unterstützung wird heute mal demontiert und eingelagert.

Als erstes werden die Chromleisten der Windschutz- und Heckscheibe demontiert, was sehr vorsichtig geschehen muss da diese sehr dünn und empfindlich sind.
Und viel empfindlicher würden neue Leisten meinen Geldbeutel treffen, da diese verdammt teuer sind.

Aber alles ist gut gegangen und die Leisten sind ab.
Darunter kommt ein Haufen Kompost raus, unglaublich damit könnte man 3 Blumentöpfe füllen.



Beide Scheiben sind teilweise geclipst und teilweise geklebt.
Morgen werden wir versuchen, die Scheiben mit dem richtigen Werkzeug heraus zu schneiden. (Schwitz!)

Weiter gehts, Motorhaube runter und die Fahrertür zerlegt.







So jetzt kann man was sehen, das beruhigt meine Ungeduld und da ich jetzt auch Hilfe habe wird es jetzt auch schneller vorwärts gehen.

Als nächsten Schritt erstmal wieder Teile bestellen, Ebay.us, Moparshop oder der Dodge Charger Club USA und Paddocks Parts sind gute Anlaufstellen um selbst exotische Ersatzteile zu bekommen.

Mein Einkaufszettel für heute:



Das wird mal wieder ein teurer Spaß.

Sparsame Träume wünscht euch,

Achim



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Montag, 16. November 2009
Sonntag, der Tag der Ruhe!
Meine Kinder sind krank und ziemlich knatschig, somit kann ich heute nicht soviel schrauben. Die wenige Zeit, die mir bleibt, will ich heute nutzen, um die Scheinwerfer samt Wendemotoren zu deinstallieren.





Irgendwie ist das eine komische Konstruktion!
Es hat schon ein bißchen gedauert, bis ich rausgefunden habe, wie die Dinger auszubauen sind.
Eigentlich ist die Konstruktion nicht schlecht, aber blöd zum Ausbauen und ich glaube, das Einbauen wird noch ein spaßiger Spaß.
Also nicht lange darüber nachdenken was kommt, sondern tun was da ist.
Kabel markieren und raus die Dinger.



So langsam sieht man, das was passiert, das Problem mit den kleinen Fleißarbeiten ist, sie halten extrem lange auf und bringen kein wirkliches optisches Weiterkommen.
Aber jede Minute, die man in diese Arbeiten steckt, verbessert die Qualität der Gesamtarbeit und die Haltbarkeit des Dodge, wenn er fertig ist.

Also ohne Schweiß kein Fleiß!

Seid kleine fleißige Ameisen,

Achim



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Samstag, 14. November 2009
Happy Weekend!
Endlich mal länger schrauben, wie das anschließende Hände waschen.
Nun kann man die in der Woche abgebauten Teile aufarbeiten und polieren.
Als erstes müssen die Edelstahlschienen und Leisten dran Glauben. Vorreinigen, schleifen und polieren! Sehr mistige Arbeit, aber Gott sei es gedankt, da kommt mein lieber Bruder und schon ist er im Einsatz.



In der Zwischenzeit versuche ich die Beulen und Schrammen aus den Schwellerzierleisten heraus zu dengeln!



Nachdem die Leisten mit Autosol geschliffen und poliert
sind, kann ich meinen Augen nicht trauen. Die mehr als 40 Jahre alte Zierleiste glänzt, als wäre sie gerade erst vom Band gelaufen ist.



Das motiviert weiter zu machen und peng ist das letzte Schleifpad für die Poliermaschine hin.
Das heißt Einkaufzettel zücken und sich einer anderen Aufgabe widmen, von denen es ja auch genug gibt.
Zum Beispiel spezielle Schrauben entrosten, mit der Drahtbürste in der Bohrmaschine, Rostumwandler drauf,
Primern und den Steinschlagschutz auftragen.
Besonders das Entrosten ist meine liebste Beschäftigung, ich wünschte ich hätte eine Sandstrahlbox.
Das würde die Arbeitszeit erheblich reduzieren.

Danach demontiere ich weitere Teile der Autofront.



So richtig zufrieden bin ich mit der Arbeitsleistung nicht, aber der Kleinkram hält nunmal auf, da muss man durch!

Ärgerliche Grüße sendet euch,

Achim



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Freitag, 13. November 2009
The last man standing!
Heute bin ich zweigeteilt, einerseits will ich schrauben, andererseits geht es zu einem Jerry Lee Lewis Konzert.
Ausfallen lassen geht gar nicht, da man nie weiß, ob der morgen noch lebt mit seinen 74´, nicht gerade gesund gelebten, Jahren!
Rein in die Konzert Klamotten und dann........ mhhhhh!
Eigentlich könnte man ja noch schnell die mit Rostwandler behandelten Teile mit Rostschutzfarbe lackieren.
Nee, ich hab ja schon die guten Klamotten an, das geht nicht.

Zwei Minuten später steh ich in der Garage mit der Sprayflasche und will nur mal was ausprobieren!

Weitere zwanzig Minuten später sind alle Teile inklusive Schrauben und Befestigungsclips komplett lackiert.







Naja, jetzt kann ich auch noch die Stoßstangenhalterungen
zerlegen.



Gott sei Dank jetzt gehts zum Konzert. Gerade bevor ich die Drahtbürste nehme und die Halterungen schleifen will werde ich abgeholt.
Morgen ist ja auch noch ein Tag!

Ab zu Jerry Lee!

Im Programm spielen die Missisippi Delta Brothers, Linda Gail Lewis ( die kleine Schwester von Jerry Lee) samt höchst bezaubernder Tochter (Aaahuuuuuuuuuu!).
Die haben es drauf, die fetzen richtig ab, wer also auf Old School Rock´n´Roll steht, sollte sich da mal ne CD anschaffen.

Und dann der Killer himself, the last man standing, der einzigartige Jerry Lee Lewis.
Alt und gebeugt, aber immer noch ein Rock´n´Roller, der das Publikum begeistert und ich kann sagen, ich bin dabei gewesen. Der letzte überlebende des "Million-Dollar" Quartett, welch ein Erlebnis so einen Mann live erleben zu dürfen. In einem kleinen Kinosaal mit nur 290 Gästen, super Akkustik und einer spitzen Atmosphäre.
Die Zuschauer kommen aus 10 verschiedenen Nationen, was die immer noch hohe Anziehungskraft von Jerry Lee unterstreicht.



Nach dem Konzert geben Linda Gail Lewis und ihre Tochter, Annie Marie Dolan (Uuuhaaaaaaa!) noch Autogramme, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen.



Let it rock,

Achim





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