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Sonntag, 21. März 2010
Jetzt geht es an die Feinarbeit!
Das ist jetzt mal vernünftige Arbeit, vor allem kann man jetzt mal kurz in die Garage verschwinden, um schnell mal ein oder zwei Teile fertigzustellen.
Das Beste daran ist das man jetzt richtig was sieht, man bastelt eine halbe Stunde rum und schon hat man ein Teil supergeil fertig.
Leider hat man jetzt nicht mehr soviele aufregende Sachen zu schreiben. Ich hoffe ich kann euch mit eine paar Fotos bei Laune halten.























Wisst ihr was total bescheuert ist?
Die Preispolitik bei Ersatzteilen.
Man muß sich mal vorstellen: Ein kompletter Reparatursatz für eine Bremse kostet ca. 17 Dollar.
Mit Federn, Einsteller und allen Schnoppes den man so braucht. Alles in allem ne Menge Material!
Mir ist leider einer der Bolzen an den Radbremszylindern zerbrochen. Das Teil ist aus Alu und ca. 5cm lang, man könnte meinen ein Pfennigsartikel, aber ne das Mistding kostet 18 Dollar. Das kann doch wohl nicht wahr sein oder?


Bis bald,


Achim



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Freitag, 19. März 2010
Schnief, Schnief!!!!
Gestern Abend habe ich die Hinterradbremse fertig gemacht, was eine ganz schöne fummelei und puzzelei ist.
Aber als das fertig ist sieht das super aus und scheint auch zu funktionieren.
Ist das nicht geil!







Zwischendurch schleife ich einige Teile und grundiere die.
Dann wird wieder an der Bremse gearbeitet und wenn die Grundierung trocken ist lacke ich die Teile. So kann ich immer was Anderes machen, dass find ich ziemlich entspannend. Aber nach dem ganzen Schleifen ist sowieso alles besser.







Irgendwann treibt es mich ins Bett, wo ich nicht einschlafen kann, weil ich die Rostlaube heute früh zum Lacker geht.
Um die Karre auf den Tieflader zu bugsieren habe ich mir ein paar Leute zum Frühshoppen......äähhhh Frühschieben eingeladen. Dank meiner glorreichen Idee mit den Paletten, fluppt das auch wie am Schnürchen. Natürlich fängt es genau dann an zu regenen und hört auf als wir die Karrosse beim Farbdosenschüttler in der Halle haben.





An der Car-Hobbyhalle angekommen laden wir ganz flux die Karrosse (im Regen) ab. Trinken erstmal nen Kaffee zum trocken werden und schnacken mit meiner ehemaligen Schulkollegin der Andrea, die sich jetzt bestimmt ganz dolle freut das Sie im Internet zu sehen ist.




Zufrieden schlürfe ich meinen Kaffee und wir quatschen über die gute alte Zeit! ;-)

Danach rausche ich nun endlich ab ins Büro, wo ich meinen Bl0g schnell schreibe. Und jetzt muß ich schnell wieder neue Teile bestellen im Moparshop für die Vorderachse.

Aber irgendwie bin ich traurig das ich die Karrosse so einsam und bei fremden Leuten übernachten muß! (Schnief, Schnief!)




Also bis die Tage euer,


Achim



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Donnerstag, 18. März 2010
Endlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es ist viel passiert und schätze ich die Schreiberei am Blog wir heute wohl etwas langwieriger. Holt euch nen Kaffee und lehnt euch zurück, jetzt geht es los!



Das Wetter diese Woche ist ja schon ziemlich frühlingshaft und endlich Mitte März kommen die ersten Krokusse. Und mittlerweile bin ich richtig motiviert.
Der Bock muß weg zum Lacker!!!!!

Der Kofferraum wird als erstes versiegelt und ich bohre die Löcher für den Elektriker damit der die Masse gut abgreifen kann und schweisse das letzte überschüssige Loch im Motorraum zu.






Im Anschluss schweisse ich die letzten Löcher zu und gehe die Karrose nochmal ab, so fertig ab zum Lacker!

Jetzt geht das Theater erst richtig los!!!

Als gewissenhafter Autoschrauber habe ich mir die Adressen einiger Lacker von Kollegen besorgt, die Ahnung haben und mir ein paar gute empfehlen konnten.

Ran ans Telefon und ein paar angerufen zwecks Angebote einholen. Aber zum Angebot kommt es erst gar nicht. Ich höre nur , keine Zeit, keine Lust, ist kalt und kann ich nicht!
HÄÄÄÄÄ? Bin ich im falschen Film?

Zwischenstand Blutdruck: Leicht erhöht ca. 125!

Und dann der absolute Knaller, der Burner der Saison!
Der Lacker meiner Stammschrauberei erbarmt sich mir und kommt sich die Karrosse ankucken.
Ich sehe den Typen nur und denke gleich was für unsympatischer Fratz. Na gut, ich muß mit dem ja nicht ins Bett, hauptsache der bringt die Farbe auf das Auto.
Und beim Lacken soll er ja gut sein.

Zwischenstand Blutdruck: Tendenz steigent ca. 130!

Kaum hab ich dem die Hand geschüttelt fängt der an über die Vorarbeiten zu nölen und das in einer sehr penetranten Art und Weise.
Da ich mit unsachgemäßer Kritik gar nicht umgehen kann
steigt mein Blutdruck in ungahnte Höhen.

Zwischenstand Blutdruck: Tendenz immer noch steigent ca. 180!

Bevor mir der Kragen platzt sach ich Butter bei de Fische und frage nach dem Preis.

Fehler!

Ganz großer Fehler!

Leute ihr müßt euch das mal vorstellen:
Der Lacker schiebt seine Lesebrille noch tiefer runter und schaut mir in meine stahlblauen, mit mittlerweile blutroten Adern durchzogenen Augen.
Schiebt seine Hände noch tiefer in die Hosentaschen, in Richtung Genitalbereich.
Was jetzt kommt fällt in die Kategorie: Ich hab das Blutbad nicht gewollt!
Der Typ bewegt den Mund und raus kommt das Wort 9000!
Und er legt nach: Unter 8000 geht da gar nichts!
Mein Gehirn weigert sich die ganze Geschicht zu glauben und fragt sich: Lire, Kartoffeln oder doch die Sterne am Himmel?
Nach dem das Begreifen einsetzt und es in meinem Gehirn ankommt das er €uro meint, ist Schluß!



Zwischenstand Blutdruck: Nicht mehr messbar, Tendenz immer noch steigent!
Mein Blut wirft Blasen und die Adern in meinen Augen sind jetzt tief violett.

10, 9, 8, 7.....nützt nix!

Meine Schädeldecke hebt sich ab und ich explodiere!!!
Weiter möcht ich die ganze Geschichte nicht ausführen, da auch Minderjährige meine Blog lesen. Aber Leute die mich kennen können sich wohl vorstellen was passiert ist.



Kurz um, ich hab ihn mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt. Auf jedenfall hat der ziemlich sparsam gekuckt.

Der Tach ist dann auch mal im Eimer!

Am nächsten Tag kontaktiere ich dann mal Franz Rolla von Normfest, der kennt ja Gott und die Welt und vielleicht hat der ja einen der Lackieren kann.
Volltreffer!
Der Franz empfiehlt mir die Car-Hobbyhalle in Essen, die auch gleich anrufe.
In dem netten Telefonat stellt sich raus das die Chefin mit mir früher in die selbe Klasse gegangen ist und der Chef ist ein Bekannter meiner Anlaufestellen für dumme Schrauberfragen. Das fängt ja gut an!
Wir machen einen Termin zur Fahrzeugbesichtigung und treffen uns kurz darauf am Auto.
Nach genauer Untersuchung der Karrosse werden wir uns auch schnell über den maximalen Preis einig . Und Freitag kann ich die Karre schon wegbringen und habe dann wieder Platz in der Garage um richtig arbeiten zu können.

Die Sonne scheint, ich hab hoffentlich nen guten Lacker und das Leben ist wieder schön.



Und das beste ist? Genau, heute ist Mittwoch und somit Schraubertag!



Das wichtigste heute ist die Karrosse mobil zu kriegen, damit die Freitag zum Lacker kann. Da habe ich schon, Gott sei Dank, vor langer Zeit eine gute Idee gehabt.
Mit 8 Räder, je zwei Europaletten und Spanngurten bin ich ratzifatzi fertig. Jaja ihr dürft es ruhig laut sagen, Ich bin schon fuchsig ne?







So jetzt gehe ich an die Hinterachse und mach mal weiter damit.
Abkleben und lackieren ist mal was anderes, wie schleifen und schruppen. Ich lackiere die Achse und die Bremstrommeln, was auch ziemlich geil aussieht.
Nur werde ich den Wagen wohl demnächst auch von unten waschen und polieren müssen.







Danach sortiere ich die neuen und alten Bremsenteile.
Ich arbeite die alten Teile, die ich noch brauche auf und lackiere diese.
Ja, Leute ihr dürft mich für bekloppt halten, aber ich nehme jede Schraube und alle Kleinteile die ich brauche, schleife, grundiere und lackiere die.







In der Zwischenzeit bis die Teile einiermaßen trocken sind fange ich an die Vorderachse auseinander zu pflücken.
Mit viel Blut, Schweiß und Tränen kriege ich dann auch die erste Bremstrommel ab. Die Zweite lass ich erstmal sitzen und warte auf jemanden der mir vielleicht hilft, damit ich mich nicht so quälen muß.
Geteiltes Leid ist halbes Leid!!!
Nach ein paar Minuten Schrauberei, sagt es auf einmal grrr und plumbs!
Was soll ich sagen Leute, die zweite Bremmstrommel fällt mir ohne meinen Einfluß genau auf den Fuß, oberhalb der Stahlkappe meiner Arbeitsicherheitsschuhe.
Yippy I yaeh Schweinebacke!
Ich weiß es nicht , soll ich mich freuen das die Trommel so leicht abging.
Oder soll ich mich ärgrn das mir mein Fuß höllisch weh tut?
Was auch immer, zur Entspannung befestige ich die Radbremszylinder an der Hinterachse . Als ich weiter an der Bremse arbeiten will fällt mir auf das ich keine Bremspaste habe. Mist!





Egal, Feierabend!


Euer,

Achim



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Donnerstag, 11. März 2010
Kaffeekränzchen!
Heute ist wieder goldener Mittwoch, keine Frau, keine Kinder und viel Zeit zum schrauben. Dann arbeite ich also daraufhin, das der Schrotthaufen endlich zum Lacker kommt. D. h. das Dach muß mit Rostschutzgrundierung gemacht werden und die Anbauteile müssen endlich mal fertig werden. Also fülle ich die Spritzpistole mit Rednox, laß meiner künstlerischen Kreativität freien lauf und mache alles rostrot. ;-)



Danach schleif ich den Kofferramdeckel nochmal, da es wohl etwas zu kalt war als ich den grundiert habe.
Macht nix, schleifen kann ich ja jetzt!
Im gleichen Atemzug fiedel ich auch noch die letzte Tür von innen.



So jetzt gibts ersteinmal Abendbrot und ich bringe die Kinder ins Bett. Danach kann es mit frischen Kräften weiter gehen, habe ich gedacht.

Als ich wieder in die Garage komme, glaube ich es wird jetzt doch Frühling. Endlich kommt mich mal Jemand besuchen, der Herr sei gepriesen.
Dafür hat sich das Arbeiten für heute dann erledigt!
Macht mir heute aber gar nix, denn der neuste Klatsch und Tratsch ist auch nicht schlecht.

Und voralledem der hier:
Treffen sich zwei Weihbischhöfe aus gegebenen Anlaß, um über das Zöllibat zu diskutieren.
Nach längerem hin und her fragt der Eine den Anderen:
"Du sag mal, meinst du das Zöllibat wird nochmal eines Tages abgeschafft?" Antwortet der Andere:"Mmmhhhh, Ich glaube nicht das wir beiden da noch was von haben werden. Aber unsere Kinder bestimmt!"

Wenn man so zwei Stunden im Farbnebel gestanden hat, ist der total witzig!

In den letzten Tagen habe ich auch ein Logo für den Achskorb hinten entworfen. Ich finde das echt cool!
Und immer daran denken, ich kann mit negativer Kritik nicht wirklich gut umgehen. Also immer nur nette Kommentare schreiben, aber schreibt welche!



Nach unserem Kaffekränzchen gehe ich entspannt ins Bett und träume davon, dass die Heinzelmächen kommen und die Karrosse fertig machen.

Ach war dat schön!!!

Auf dann,



euer

Achim


P. S.: Auf mehrfachen Wunsch wieder nen Musiktipp!
Heute mal ein etwas anderer Stil!
(Ich hätte nicht gedacht das außer mir, noch einer
den Scheiß hört!)






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Dienstag, 9. März 2010
Bähhhhh! Scheiß Tag!
Es gibt so Tage an denen reist man mit dem Arsch mehr ein, als wie man mit den Händen aufbauen tut.
Der Plan war die Türen, Kotflügel, Haube und Kofferraumdeckel fertigzustellen, damit die fertig sind für den Lackierer und eingepackt im Keller verschwinden können. Damit endlich mal mehr Platz in der Garage ist.
Ich fange an die Fugen der Kotflügel zu versiegeln und bessere etwaige Schadstellen an der Rostschutzgrundierung aus.





Meine ersten beiden Übungsfugen in der Karosse bessere ich auch aus. Die sehen im zweiten Anlauf auch wesentlich besser aus und mit dem Ergebniss läßt es sich leben.
Mit fortschreitender Arbeitsdauer, bin ich auch immer voller mit dem Flexon Zeug und verteile es gleichmäßig überall. Was mich dazu zwingt mehr zu putzen und auszubessern als nötig, irgendwann platzt mir auch der Kragen über meine eigene Schlamperei.
Also mache ich lieber Feierabend bevor ich noch mehr versaue und mir mehr Arbeit als nötig mache.





Bevor ich reingehe packe ich die Päckchen aus die heute gekommen sind. Der Inhalt motiviert mich erst einmal, da ich nun alle Teile für die Hinterachse schon zusammen habe. So habe ich mehr Ansporn die Karosse fertig zu machen, um endlich wieder vernünftige Arbeiten zu machen.



Nur zur Info: Mein lädierter Motor steht zur Zeit bei "Power by Lehnert" in Gladbeck und wartet auf eine penible Überprüfung der Einzelteile und das Hohnen der Zylindertöpfe. Ich will hoffen das dabei nicht noch mehr schadhafte Teile auftauchen.
Mein geplantes Budget ist eh auf und davon, da ich doch wesentlich penibler restauriert habe wie geplant.
Ihr kennt ja mit Sicherheit den Spruch von euch selber, dann kann man das ja auch machen und wenn das ist dann müssen wir das auch noch machen.
Und so schwindet Euro um Euro in meinem Geldgrab,
aber dafür finde ich die Karre auch immer geiler.
Wenn mich hinterher einer fragt: "Und was haste neu gemacht?" kann ich sagen: "ALLES!!!", mit einer kleinen Träne im Augenwinkel bei dem Gedanken an meinen Kontostand!;-)

So Leute, ich hole mir erst einmal nen Taschentuch und mache Feierabend.

Bis bald euer,


Achim



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Donnerstag, 4. März 2010
Guten Morgen!
Moin, Moin,

so sehe ich morgens aus wenn ich abends zu lange in der Garage war und dann meinen Blog schreiben muß.
Heute habe ich gedacht muß ich mal wieder ran, da ich meine Kurzintermezzi der letzten Woche in der Garage noch nicht dokumentiert habe.
Gestern bin ich dann auch nochmal gut weiter gekommen und jetzt ist es wirklich Zeit alles mal der Reihenfolge nach aufzuschreiben.



Zuerst einmal die Hinterachse!
Die habe ich zuende gereinigt, geschliffen und mit Rednox von Normfest grundiert, auf das diese nie mehr rostet.
Die neuen Kleinteile für die Hinterradbremsen sind auch schon gekommen vom Moparshop. Jetzt warte ich nur noch auf die Handbremsseile und die Radbremszylinder aus Amiland, aber die sind seit heute unterwegs und sollten spätestens Übermorgen hier sein.
Inzwischen lacke ich die Hinterachse schon mal teilweise in Weiß um zu sehen wie das Ibisweiß von Audio so optisch wirkt. Zudem soll ja auch ein weisses Logo auf den Achskorb
und so habe ich dann schon mal diese Schicht fertig.









Was nun sprach Zeus!

Ich könnte natürlich endlich die Fugendichtmasse mal aufbringen um den Tag des lackierens näher zu kommen.
Aber dieser Muffenkit ist klebrig und ich müßte auch noch die Innenfugen abkleben. Och nö, dat ist heute nicht mein Fall, das habe ich schon mal angefangen und das muß nicht wirklich sein.

Also zerlege ich zur Enspannung erstmal den Motor.








Was auch ganz gut läuft und alles sieht gut aus, bis .....!
Ja, bis ich mir die Zylindertöpfe genauer ansehe.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh!!!!


(Eigenlich sehe ich wütend gar nicht schlecht aus!)

Riefen, echte tiefe saubere Riefen in zwei Zylindern!
Ich glaub es nicht, so ein sch................reck!
Das kann nicht wahr sein!!!!
Ich schaffe es gerade noch den Fäustel fallen zu lassen, bevor ich aus dem Motor einen Aschenbecher modelliere!Grrrrrrrrrr.......................!





So jetzt erstmal langsam von tausend rückwärts zählen, meine Zähne aus der Werkbank ziehen, den Fäustel fallen lassen und mein inneres Shakra wieder finden!
Ohmmmmmmmmmmmmmmmmm!

Ich klebe die Innenraumfugen zum ausspritzen ab und denke dabei daran wen ich morgen alles nerve um rauszukriegen wie ich den Motor kostengünstig wieder hinkriege.
Dabei merke ich wenigstens nicht, das Abkleben nicht so ganz mein Ding ist.

Das Auspritzen der Fugen mit dem flexibeln Zeug von Normfest, macht widererwarten sogar Spaß! Nach dem die ersten beiden Fugen im Innenraum nicht ganz so geklappt haben, fluppt das danach mit etwas Übung ganz wie von selbst!







Wenn der Unterbodenschutz aufgetragen ist wird der Unterboden wohl für alle Ewigkeiten gegen sämtlich Anfeindung von Salz, Regen und Steinschlag konserviert sein!

Jetzt habe ich keinen Bock mehr auf Blog.
Ich such erstmal einen Motorklempner.

Und bevor ich es vergesse!
Wir haben einen neuen Monat, da will ich euch die neuen Kalenderblätter nicht vorenthalten.
Obwohl die eine so aussieht als wenn sie 5 Jahre lang in Äthiopien denen mal gezeigt hat wie richtig gehungert wird. Die Schwatte ist dagegen ja wohl gut genährt, was meiner Meinung nach viel besser aussieht.





Ich schwing mich nun an das Telefon und ruf euch mal an,

bis bald

Achim








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Donnerstag, 25. Februar 2010
Serie!
Man merkt es wird Sommer, die Vögel singen, die Sonne scheint und ich bin innerhalb von 3 Tagen 2 komplette Abende in meiner "Werkstatt"! Da bekommt man gleich Frühlingsgefühle.



Heute räume ich erstmal zuende auf und bumms der erste Arbeitsunfall des Jahres. Die Unschuld ist das erste Opfer des Krieges, Mist.
Die fertige Motorhaube fällt auf den gerade reparierten Strahler und bing bong bautz ist der komplett im A... Äh Eimer. Das schlimme daran ist das ist noch nicht mal meiner. Na dann mal auf ins Bauhaus und nen Neuen hohlen.
Nur jetzt darf ich die Macken aus der Haube schleifen und neu grundieren. AAAAAAAAAAHHHHHHHHHH!





So langsam sind die Teile für den Motor alle da und ich bin schon ganz heiß drauf, den endlich anfangen zu dürfen.
Ganz frisch von "Mike und Franks" habe ich Edelbrock Teile abgeholt. Luftfilter, Vergaser und Ansaugbrücke werden komplett erneuert, sowie alle Motordichtungen. Die Fächerkrümmer aus dem Moparshop liegen hier schon ein paar Tage hierherum ebenso die Doppelauspuffanlage mit zwei Dynomax-Töpfen. Man, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen was für´nen Sound die Karre macht wenn sie fertig ist.



So schluss jetzt mit der Motorträumerei! Ran an die Arbeit!
Heute mache ich drei Sachen gleichzeitig.
Als erstes und wichtigstes mache ich an der Hinterachse weiter. Die Handbremsseile baue ich aus und reinige die Ankerplatten, damit ich weiter grundieren kann.
Ich grundiere die Achse Stück für Stück in dem ich sie in Abständen wenn die Farbe trocken ist, weiter drehe.
In der Wartezeit mache ich die notwendig gewordenen Ausbesserungen an der Motorhaube, als das fertig ist fange ich an die Fugen in der Karosse, die versiegelt werden müssen schon mal abzukleben.
Kleiner Tipp für Handbremsseilbefestigungen an der Ankerplatte: Leute man soll die Dinger ein wenig aufbiegen, keine Knoten reinmachen, damit man die nicht mehr rauskriegt.
Gott verdammter Mist, war das eine quälerei die wieder zu entwirren.











Man ist das geil wenn man sich nach er Arbeit umdreht und man ist wieder vorwärts gekommen ohne sich den Hintern abzufrieren oder sich Gedanken zu machen ob es zum lacken zu kalt ist.

Warme Grüße sendet euch,


Achim








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Dienstag, 23. Februar 2010
Putzteufel!
Nach dem ich mich bald 5 mal auf die Nase gelegt 4 blaue Flecken habe und 3 mal schon mein Werkzeug gesucht habe, überwinde ich mich und räume nun endlich mal auf.

Also MP3-Player in die Ohren und los geht es, ich schwinge den Besen wie ein junger Gott.
Das beste an der Sache ist, das es genau jetzt anfängt zu regnen. Das heißt ich kann nichts rausfahren um mal richtig den Besen schwingen zu können. Na super!

Aber mit meiner frisch importierten Mucke aus Amiland geht das dann doch wie geschmiert!

Vorsicht mit dem Video von Kim Lenz weiter unten, das ist für schwache Nerven nicht gemacht! Kein scheiß!
Es gilt also Augen zu und Ohren auf für alle Weicheier!





Überall ist der scheiß Staub vom schleifen drin, dran und drüber. Nach dem ich das gröbste an Staub weggefegt habe nehme ich den Kompressor und Staubsauger und mache mich an die Feinarbeit. Mit dem Kompressor blase ich alles aus und sauge den aufgewirbelten Staub sofort aus der Luft.
Das ist die beste Methode um den Staub aus Werkzeugkisten, Schraubenfächern und Ecken wo man nicht dran kommt, raus zu holen.

Nachdem ich erstmal alles in den Keller getragen habe was nicht in die Garage gehört, kann ich sogar wieder zwei Schritte am Stück laufen ohne zu stolpern oder anzuecken.
Jetzt kann ich endlich mal mein Werkzeug putzen und instandsetzen. Zum Beispiel endlich mal in den defekten Strahler samt kaputten Ständer reparieren und ei der dautz, er geht sogar wieder.
Und an alle Haarspalter da draußen, ich weiß eine Lampe kann nicht gehen. Aber Dank im voraus für die dummen Kommentare.
Aber schlechte Kritik ist immerhin besser, wie gar keine.



So jetzt ist die Werkbank dran, bisher war Sie nur zum sinnlosen Stapeln von irgenwelchen Teilen benutzt worden.
Das muß sich jetzt ändern, da die Teile von der Hinterachse wahrscheinlich morgen vom Moparshop ankommen. Dann kann ich die schon mal fertig machen.
Die Vorderachse und der Motor warten ja auch noch auf die Restauration und dafür braucht man ordentliche Ablageflächen.
Damit kann ich dann bald anfangen, da nun endlich die Temperaturen steigen und ich in den nächsten Tagen die Karosse endlich fertigstellen kann. Wenn die weg ist dann kann man endlich ordentlich Ablagefläche schaffen um die alten Teile aufzumotzen.



Aber jetzt habe ich keinen Bock mehr .
Naja, morgen noch 2 Stündchen und dann wird die Garage wohl wieder in einem aktzeptabelen Zustand sein.

Blitzblanke Träume wünscht euch,

euer

Achim



So viele Charger aus den ersten Baujahren auf einem Haufen ist schon ein geiler Anblick!




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Donnerstag, 11. Februar 2010
Nein, es ist nicht kalt!
Nein, nein, nein, es ist nicht kalt, es sind geschmeidige -4,5 Grad Celsius im Schein meines Halogenstrahlers.
Also quasi frühsommerliche Temperaturen für Südsibirien, bei dem sommerlichen Gedanken zieh ich die Jacke aus und schleife den Kofferaumdeckel zu Ende.



Nachdem das geschafft ist muß ich erst einmal überlegen was ich als nächstes mache.
An der Karrosse kann ich nicht weiter machen, da es für alle Materialien viel zu kalt ist.
Aber ich habe ja noch was zu schleifen, die Achsen, wenn ich die fertig habe kann ich wenigstens mal die Garage sauber machen. Die sieht nämlich aus, als wenn die 6. Armee auf dem Weg nach Stalingrad hier halt gemacht hätte.



So nehm ich dann mal den Motorkran und hebe die Hinterachse auf die Böcke und bau das Ding erstmal auseinander. Bis heute mußte ich nur eine Schraube durchflexen an dem Auto und jetzt sind es gleich 8 Stück.
So ein Mist das flexen macht ja Spaß, nur das Bezahlen der neuen Schraubbügeln wird nicht so einen Spaß machen.





Als die Blattfedern und Bremsleitungen abgebaut sind, kann ich endlich wieder schleifen.
Das macht aber diesmal sogar Spaß, weil es ratzifatzi geht und man sofort ein Ergebnis sieht.



Danach zerlege ich die rechte Hinterradbremse und finde die nächsten Teile die ersetzt werden müssen.
Irgendwie fühle ich mich jetzt auch durch den Anblick einer berauschenden Improvisation ins tiefste Russland der 30´Jahre versetzt.
Da hat doch so ein Blödmann eine Feder aus Bindedraht nachgebaut und eingesetzt . Wenn sich eine davon mal festsetzt kann man nur hoffen das der nächste Baum ein Gummibaum ist.





Mit so einem Arbeitsergebnis kann man glücklich und zufrieden ins Bett gehen.






Gut´s nächtle wünscht euch,


euer

Achim

P.S: Schaut euch das mal an! Gute Mucke zum Arbeiten, rockt gut ab! Da schleift man gleich viel schneller!





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Donnerstag, 4. Februar 2010
Sammelblog!
So Leute nicht das ihr meint, das ich untätig war.
Nein, nein ich war immer fleißig, nur was soll ich euch die Ohren voll nöhlen vom Schleifen und Aufräumen.
Da habe ich mir mal gedacht, ich sammel ein bißchen damit es interesanter wird für euch und ich mir nicht mehr was langweiliges aus den Fingern saugen muß.





Also was hab ich die letzte Woche denn so gemacht?
Zuerst einmal habe ich aufgeräumt, Werkzeug wieder einsortiert und geputzt, dass hat so manche Stunde aufgefressen bevor es weiter gehen konnte mit der richtigen Arbeit. Zum Beispiel mußte am Kompressor eine Undichtigkeit beseitigt werden und ich habe eine Wartungseinheit mit Wasserabscheider und Geräteöler installiert. Jetzt läuft das Dingen wieder wie ein rolliger Kater.



Natürlich hab ich auch geschliffen, die Frontkotflügel und den Kofferraumdeckel habe ich angefangen. Bald hab ich dann die Karosse tutto kompletti abgeschliffen. Wirklich komplett und so langsam glaub ich auch den Anderen, die sagen das ich einen an der Pfanne habe. Aber dafür weiß ich das an der Karosse nix mehr passieren kann und ich eine gute Arbeit abgeliefert habe.
Meine Oma hat schon immer gesagt: "Halb restauriert, ist verschwendetes Geld!"
Eigentlich ist der Spruch von meinem Opa und und ging so:" Halb besoffen ist verschwendetes Geld!";-)





Die Karosse ist nun auch endlich komplett mit Rostschutzgrundierung lackiert und sieht schon richtig geil aus. Ich bin total froh wenn die Bürste erstmal beim Lacker ist und ich dann wieder kleinere Arbeitsschritte habe. Das bringt mehr Abwechslung in die ganze Geschichte. Für euch und für mich auch wird es dann wohl auch wieder spannender.









Eine schöne Aktion von gestern war auch das Umhängen des Motors auf den neuen Motorständer. Also der Ständer soll für ca. 1000 kg ausgelegt sein. Was ich aber nicht glaube, da mein kleiner 361 cui Motor mit ca. 500 kg das Ding ganz schön zum schwitzen bringt.





So das war es erst einmal für heute.
Ich hoffe es wird jetzt langsam wieder interessanter.


Mit fleißigen Grüßen,

Achim





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